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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 12/2018

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

Weiter ging es auf einer

Weiter ging es auf einer traumhaften, am Fels klebenden Küstenstraße entlang über ein Hochplateau mit einem Stausee. Und wieder bis weit in die Landschaft verteilt viele Schafe. Vor uns dann plötzlich die fantastische Sicht auf ein tieferliegenden Fjord und die im Zick‐Zack verlaufende Straße, die wir später befuhren und bis zum Horizont Berge! Wir blieben aber weiter auf der Straße. Da auf den Färöern kein Punkt weiter als fünf Kilometer von der Küste entfernt ist, dauerte es nicht lange und es ging abwärts. Wir landeten in Gjöv, einer malerischen Idylle mit tollen gepflegte Häuschen und einem Minihafen, wo Boote zu Wasser gelassen wurden. Ich entdeckte poröses Lavagestein, ähnlich wie auf Island, in der Nähe von Reykjavik Richtung Flughafen. Wir stiegen natürlich aus und ich wurde gedanklich zu einem Mitstreiter des berühmten ›Roten Erik‹, indem ich mich mit dem auf dem Trailer stehenden Boot ablichten ließ und dann an der Wasserkante die Arme weit von mir streckte, um abzuheben. Da träumt er nun, der alte Rollifahrer aus dem Ostseebad Rerik … Wir entdeckten auch ein bescheidenes modernes Hotel inklusive Handicap‐Toilette! Das zeugte schon auch von Tourismus. Da es bei der Weiterfahrt regnete, ließen wir den nächsten Ort im Tal links liegen und fuhren direkt nach Thorshavn zurück. Hier stand dann das Nationalmuseum auf dem Plan. Dort wird sehr schön dokumentiert, wie entbehrungsreich das Leben hier bis vor noch nicht allzu langer Zeit war. Auf direkte Nachfrage erfuhren wir, dass wirklich alles Holz auf die Inseln gebracht werden musste bzw. strandete. Danach haben wir uns noch das Regierungsviertel angesehen und bei herrlichem Sonnenschein im Hafen ein Bier bzw. Tee getrunken. Nach dem gemütlichen Abendbrot, aktivierte ich den Room‐ Sevice und ließ bei einem Whiskey und einem Bierchen die vier Tage an meinem Fenster mit dem herrlichen Ausblick Revue passieren. Mein Resümee: So viel gesehen, dass es nicht überladen war, überall frei laufende Schafe und, womit ich nicht gerechnet hatte, auch Gänse. Karge Flora, die nicht viel Landwirtschaft zulässt, lediglich in geschützten Buchten etwas Wiesen zur Gewinnung von Silage. Wetter für die Färöer Mitte September: top! Hotel: top! Und Andreas bekommt den bisher von mir zurück gehaltenen halben Punkt und somit für die erste Stadion der Reise volle zehn Punkte. DANKE! Am kommenden Morgen um 8.30 Uhr hoben wir in Vagar ab, Richtung Kopenhagen. HADDE Färöer, es war TOLL! Jürgen Becher Fortsetzung folgt! Wir trauern um unseren Vereinskameraden, 1. Vorsitzenden und Mitbegründer des RSC Ibbenbüren Dietmar Schlegel Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz über all die Jahre, in denen er Vereinsgeschichte geschrieben hat. Er war die Seele und das Herz des Vereins. Für den Vorstand Rüdiger Koch, Schriftführer DRSI Ein Pionier geht von Bord! Zum Tod von Dietmar Schlegel n Im Alter von 65 Jahren ist mit Dietmar Schlegel ein Vorreiter des deutschen Rollstuhlbasketballs verstorben. Vor über 25 Jahren galt er als einer der Mitbegründer der Inklusion von Nichtbehinderten im Rollstuhl‐Basketball. Davor war er bereits selbst als Spieler beim RSC Ibbenbüren, wo er über viele Jahre hinweg das Amt des 1. Vorsitzenden inne hatte, in den Sporthallen unterwegs. Seit nun mehr 20 Jahren fungierte Schlegel als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rollstuhl‐Basketball von Nordrhein‐Westfalen (AG NRW) und engagierte sich zudem über viele Jahre hinweg als Sportwart im Behinderten‐ und Rehabilitationssportverband Nordrhein‐Westfalen (BRSNW). Als Kassenprüfer des Deutschen RollstuhlSportverbandes kümmerte er sich um die ordnungsgemäße Kassenführung und zeichnete darüberhinaus bis zum Sommer diesen Jahres als Spielleiter der 2. Bundesliga‐Nord, der Regionalliga, der Oberliga sowie der Landesliga in Nordrhein‐Westfalen verantwortlich. Unter den Spielern war Schlegel zudem durch sein Fachwissen als Klassifizierer geschätzt, zeigte er dabei auch immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Athleten. Nicht nur Privat sondern auch in den Reihen des DRS‐Fachbereichs Rollstuhlbasketball hinterlässt er eine große Lücke. Unser herzliches Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden. Wir sagen: Mach’s gut Dietmar und Danke für Alles! Quelle: rbbl.de Foto: Privat 26 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 12/2018

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