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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 12/2018

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

MENSCHEN Das Team ›ROL

MENSCHEN Das Team ›ROL IT‹ in den Bergen. Die wichtigste Zutat für eine erfolgreiche Transalp ist vorhanden: der Teamgeist. voller Begeisterung über Wurzelwege hinunterradeln, es gibt Menschen, die vollständig sehbehindert sind und trotzdem klettern. Und es gibt Kinder mit kognitivem Unterstützungsbedarf, die die Stars in ihrem Freundeskreis sind, wenn sie zu Hause von ihren Abenteuern berichten«, erzählt Andrea Szabadi‐Heine. »Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer inklusiven Transalp haben die Chance, ihre individuellen Grenzen zu verschieben und gemeinsam im Team die Wege ins Freie erkunden.« MOTIVATION PUR BEIM ERSTEN TREFFEN Vom 25. bis 29. Mai traf sich das 16‐köpfige Inklusive Transalp Team auf der Ferienwiese in Weißbach bei Lofer das erste Mal. Ziel war es vor allem sich kennen zu lernen und als Team zusammen zu wachsen. »Mit dieser Woche sind wir dem Ziel, gemeinsam eine Transalp durchzuführen, einen großen Schritt nähergekommen«, sagt Szabadi‐Heine. In der Leitung des Transalp Team wird die Sozialpädagogin von Markus Emprechtinger und Mel Presslaber unterstützt. Die Teammitglieder kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einer davon ist Adrian Wiewiora: »Unser erstes Treffen war ein voller Erfolg. Wir haben gemeinsam die Loferer Steinberge auf zwei oder drei Rädern erkundet. Zur Alpenquerung ist es zwar noch ein weiter Weg, aber eins ist jetzt schon gewiss: Die richtigen Leute, um diesen zu gehen, haben sich schon gefunden. Die Begeisterung, die Offenheit und das gegenseitige Vertrauen, die Solidarität und der Wille, gemeinsam etwas zu schaffen, haben diese fünf ersten Tage geprägt und zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Die wichtigste Zutat für eine erfolgreiche Transalp ist also auf jeden Fall vorhanden: Der Teamgeist. Der reicht jetzt schon für zwei Alpen‐Überquerungen«, beschreibt Wiewiora die Stimmung bei der Auftaktveranstaltung in Weißbach. Auch in der Praxis hat sich das Team als tauglich erwiesen, so zum Beispiel beim gemeinsamen Floß‐Bau. Nach einer kurzen Fahrt auf den Rädern zum nächstgelegenen Ritzen See entstand dort unter den fleißigen Händen des Transalp‐Teams aus Brettern, alten Traktorreifen und Seilen ein recht ansehnliches Floß, das allen Platz für eine schiffsbruchfreie Rundfahrt bot. Längere Biketouren standen ebenfalls auf dem Programm: Auf der Strecke von Weißbach über das Hintertal und die Wildenbachklamm zurück zur Ferienwiese musste sich die Gruppe den ersten Herausforderungen stellen. Steile Wegstücke, die zum Ausfall der Unterstützungsmotoren der Handbikes geführt haben und umgestürzte Bäume konnten das Team jedoch nicht lange aufhalten: Immer waren helfende Hände da, um zu schieben und zu heben oder nach dem erfolgreich überwundenen Hindernis ein paar ›High Fives‹ zu verteilen. »Während all dieser Aktivitäten sind Berührungsängste verloren gegangen, wurden Grenzen ausgelotet und neue Perspektiven erschlossen. So konnten sich die ›Fußgänger‹ bei einem Handbikerennen selbst einmal mit den Möglichkeiten und Grenzen der betreffenden Technik vertraut machen oder die Rollstuhlfahrer mit Hilfestellung eine Runde auf einem ›normalen‹ Mountainbike drehen«, erzählt Wiewiora. Beim ersten Treffen des Transalp‐ Teams wurden auch essentielle Fragen geklärt geklärt wie: Was ist mit unseren Ressourcen überhaupt möglich? Welche Wege können wir bewältigen? Wo liegen die Herausforderungen und wie können wir diese mit vereinten Kräften überwinden? Wo brauch ich Unterstützung und wie kann ich andere unterstützen? Erste Überlegungen zur Zielfindung ergaben eine Alpenüberquerung mit einer coolen Strecke (möglichst wenig Asphalt) zu machen, die für alle Teammitglieder passt. Alle Entscheidungen sind geprägt von Rücksicht, Respekt und Offenheit. Auch möchte das Team mit diesem Projekt einen Beitrag zur Inklusion leisten, und z. b. die Tour allen zugänglich machen. Eine tolle Plattform ist hier alpenvereinaktiv. com IM ZWEITEN SCHRITT NACH STEINACH AM BRENNER Die Wiedersehensfreude war groß beim zweiten Treffen des ›Team Inklusive Transalp‹. In Steinach am Brenner ist vom 26. bis zum 31. August so einiges ins Rollen gekommen, es wurden neue Ideen geboren und reichlich Zeit auf zwei oder drei Rädern verbracht. Neben dem Ausloten der Grenzen bezüglich Kondition, Material Sport + Mobilität mit Rollstuhl 12/2018 19

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