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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 09/2018

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

ROLLIKIDS »DEIN ERFOLG

ROLLIKIDS »DEIN ERFOLG IST AUCH MEIN ERFOLG« ÜBUNGSLEITER*INNEN IM KINDER- UND JUGENDSPORT 8 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 09/2018 Fotos: DRS-Archiv, Privat

ÜBUNGSLEITER UND EHRENAMTI E s ist kaum möglich einen Artikel über Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Rollstuhlsport zu beginnen, ohne Horst Strohkendl zu zitieren. Vor allem jetzt, so kurz nach seinem Tod, kreisen die Gedanken umso mehr um ihn und um sein Lebenswerk. Nahezu alle, die in dem Bereich Kinder‐ und Jugendrollstuhlsport aktiv sind, waren bei Horst Strohkendl in der Lehre, in der Ausbildung, kannten ihn und kennen seine Skripte und den Lehrbrief. Vor allem auch seine Leitsätze, die so hilfreich und treffend sind. MOTIVATION DURCH PERSÖNLICHE ANSPRACHE Sehr viele der heutigen Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind durch ihn motiviert worden, sich in dem Bereich zu engagieren, die Übungsleiter‐ Ausbildung zu machen und sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Schon früh ca. 1975 erkannte Horst Strohkendl, dass vor allem erfahrene Rollstuhlnutzer für diese Aufgabe besonders geeignet und wichtig sind für den Rehabilitationssport in der Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, sowie für frisch Verletzte. Ein Beispiel ist Rita Breuer, eine seiner ersten Schülerinnen im Rollstuhlsport. Rita hat nach ihrer sportlichen Laufbahn als Nationalspielerin im Rollstuhlbasketball eine Kinder‐ und Jugendrollstuhlsportgruppe in der Eifel aufgebaut und über 20 Jahre lang die jungen Sportlerinnen und Sportler und ihre Familien als Übungsleiterin begleitet. Martina Tschötschel und Regina Isecke und viele weitere seiner ehemaligen Sportlerinnen und Nationalspielerinnen konnte Horst Strohkendl dazu motivieren, bei ihm die Ausbildung zur Übungsleiterin zu absolvieren und sich nachhaltig für den Nachwuchs und den Kinder‐ und Jugendsport einzusetzen. Ein Bericht von Rita Breuer und Martina Tschötschel über ihren ersten Trainer Horst ist auf Seite 14 zu finden. Monika Heinrichs engagierte sich so lange sie konnte und ihre Gesundheit es zuließ im Bereich Tanz. Herbert Winterl brachte sehr vielen Kindern und Jugendlichen ein breitensportliches Miteinander und das Skifahren bei. Als 1980 die ersten Rollstuhltrainingskurse für Kinder starteten, auch wieder initiiert und durchgeführt von Horst Strohkendl, waren es die Eltern der teilnehmenden Kinder, die motiviert wurden, sich als Übungsleiter ausbilden zu lassen, um zu Hause vor Ort eine regelmäßiges Sportangebot für Kinder mit Rollstuhl anbieten zu können. Inzwischen sind es auch viele ehemalige ›Rolli‹‐Kinder, die sich nun als Erwachsene für die Rollikids engagieren. So stieg nach und nach die Anzahl der Kinder‐ und Jugendrollstuhlsportgruppen in Deutschland auf mittlerweile rund 100 Gruppen mit über 1.500 aktiven Kindern und Jugendlichen. Unter den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Rollikids sind inzwischen ebenfalls viele ehemalige Teilnehmer der Sportgruppen und der Mobilitätsund Rollstuhltrainingskurse. Nora Sties, die als knapp Dreijährige an ihrem ersten Mobikurs teilnahm, ist heute unsere Lehrwartin als Nachfolgerin von Horst Strohkendl in diesem für den DRS so wichtigen Bereich. Zugleich ist sie Übungsleiterin vor Ort in der Mainzer Kindersportgruppe. »Der Grad an Angst der Lernenden beim Lernen einer Aufgabe kann nur aufgewogen werden durch das Maß an Vertrauen, das der Lernende zum Lehrer vorher entwickelt hat!« Die Übungsleiterausbildung mit dem Schwerpunkt Rollstuhlsport, befähigt die Teilnehmenden Sportangebote mit diesem speziellen Fortbewegungsmittel und für die Menschen mit sehr unterschiedlichen schweren und schwersten körperlichen Beeinträchtigungen anzubieten und zu ermöglichen. Die Ausbildung zum Übungsleiter bildet dabei den Anfang eines Lernprozesses, den auch der Lehren‐ »Methodik ist Arbeit am Detail« HORST STROHKENDL (†) Horst Strohkendl (m.) demonstriert das Rollstuhlfahren bei der Übungsleiter- Ausbilung. Sport + Mobilität mit Rollstuhl 09/2018 9

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