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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 08/2017

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© WM 2018 Rollstuhlbasketball gGmbH / Melanie Schober & Martina Peters EIN JAHR VOR DER WM HAMBURG: DIE VIER ›HELDEN‹ DER VOLUNTEERS GESUCHT! Sei dabei und melde dich an unter www.2018wbwc.de ROLLSTUHLBASKETBALL WM 2018 Wer sie sind und was sie tun, um den Zuschauern die Sportart und die Hansestadt näherzubringen HIRO: Ein Japaner in Hamburg Hiro ist 19, eine ausgelippte Type, wilde Haare, ein Fleisch gewordener Manga, der jetzt in Hamburg lebt. Proi-Rollstuhlbasketball hat ihn von Tokio hierhin geführt. Die deutsche Sprache ist für ihn ein echtes Handicap und führt immer wieder zu schrägen Situationen. Wer trinkt schon gerne Wasser aus der Alster oder wundert sich nicht, wenn man am Abend mit Moin begrüßt wird? Aber ganz egal, Hamburg, seine Menschen und die Hamburger Musik-Szene werden zu seiner großen Liebe. Zusammen mit ihm entdecken wir die besten Plätze, die neusten Trends und die coolsten Typen der Stadt – und erleben außerdem den heißesten Rollstuhlbasketball. JENNIE: Rollstuhlbasketball oder was geht sonst noch? Jennie ist 14 Jahre alt. Nach einem Reitunfall ist sie querschnittgelähmt. In der Reha lernt sie Rollstuhlbasketball kennen. Wird das jetzt nach Ballett und Reiten ihre neue Sportart? Total anders? Bisher komplett fremd. Ist es das oder gibt es da nicht noch andere Sportarten? Sie ist total neugierig. Will wissen, was sonst noch geht. Dazu trifft sie sich mit den Stars des Sports. Zum Handbiken, zum Monoskifahren, zum Paddeln – einfach zu möglichst vielen Rollstuhl-Sportarten. Verliebt sich Jennie in eine andere Sportart? Oder steht am Ende auch bei ihr die Rollstuhlbasketball WM 2018 im Mittelpunkt – wenn auch noch nicht als Spielerin? TOM: Ein echter Hamburger Jung Tom, 21, Vater ist Steuermann, Mutter hat die Frittenbude auf der Reeperbahn. Er war Konzert-Rigger, ein Artist des Bühnenbaus, mit den Großen des Musikgeschäfts auf Du und Du. Tom hat überall Bühnen gebaut. Weltweit, in Deutschland und in seiner Heimatstadt. Am Michel, den Docks oder in der Hafencity. Immer mit dem ganz besonderen Blick auf seine Stadt und das anschließende Konzert. Und dann der Arbeitsunfall. Querschnitt! Rehabilitiert in Boberg. Wo er Rollstuhlbasketball kennenlernt und sich ihm total verschreibt: Alles geben, stürzen aufrappeln, verlieren, gewinnen. Auf dem Platz und auf der Straße. Ein Anführer, raue Schale, weicher Kern. Seine Heimat ist der Kiez – da kennt er sich aus. Tom kennt das wahre Hamburg, die verborgenen Ecken, die geheimen und besonderen Plätze der Stadt. Und zeigt sie uns und seinen Freunden. AMBER: Musik oder Sport? Amber ist eine 19-jährige Hamburgerin, mit großer Liebe zur Geige und klassischer Musik. Sie studiert am Konservatorium. Aber auch beim Sport will sie ganz weit vorn sein. Bis zu ihrer Knieverletzung hat sie Basketball in der Jugend-Nationalmannschaft gespielt. Basketball mit dem Knie? Geht nicht mehr. Rollstuhlbasketball ist ihre Chance weiter auf dem Spielfeld zu punkten. Geige und Rollstuhlbasketball: Das passt nicht und zu Hause sorgt das für Stress: „Dauernd verletzt Du Dich an den Händen bla, bla, bla.“ Sie wird sich entscheiden müssen. Geige oder Rollstuhlbasketball. Sport oder Musik? Oder geht am Ende doch beides zusammen – bis zur WM werden wir es erfahren. 8 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 08/2017

■ Der Stiftungsrat der Stiftung Behindertensport – einer Stiftung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) – hat im Rahmen seiner turnusgemäßen Jahresversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Diesem gehören Friedhelm Julius Beucher, Gerhard Knapp, Dr. Michael Rosenbaum und Thomas Urban an. In der konstituierenden Vorstandssitzung wurde DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher zum Vorstandsvorsitzenden sowie DBS-Generalsekretär Thomas Urban zu seinem Stellvertreter gewählt. Claudia Himmen-Merten wurde zur Geschäftsführerin bestellt. Die Stiftung wurde bereits 1993 gegründet und hat in ihrer Vergangenheit zahlreiche Projekte rund um den Behindertensport gefördert. Um diese erfolgreiche Arbeit fortzusetzen schlägt der neue Vorstand einen Erneuerungskurs ein. »Ich sehe in der Stiftung Behindertensport ein großes Potenzial, um zukünftig wieder vermehrt Projekte im Behindertensport zu fördern und damit einen aktiven Beitrag für die Entwicklung des Behindertensports in Deutschland zu leisten«, so Neuer Vorstandsvorsitzender Friedhelm Julius Beucher zu der Stiftung Behindertensport: Friedhelm Julius gabe der nächsten Monate den Zielen. »Vorrangige Auf- Beucher wird es nun sein, durch die Gewinnung neuer Stifter und Spender das Stiftungskapital zu erhöhen, um so auf breiter Basis Projekte des Behindertensports in Deutschland unterstützen zu können«, ergänzt Thomas Urban. Zweck der Stiftung ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, des Sports sowie der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen durch die Förderung der Teilhabe, der Rehabilitation und der sozialen Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung im und durch den Sport. Claudia Himmen-Merten Foto: Privat SPORT NATIONAL Erneuerungskurs vorgeschlagen STIFTUNG BEHINDERTENSPORTI MIT NEUEM VORSTANDI UND GESCHÄFTSFÜHRUNGI www.rehacare.de Internationale Fachmesse für Rehabilitation und Pflege Düsseldorf, 4. – 7. Oktober 2017 Selbstbestimmt leben

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