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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2019

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

FACHBEREICHE

FACHBEREICHE ROLLSTUHLBASKETBALLI Bulls schnappen sich den Pokal Pokal-Final-Four in München bot Rollstuhlbasketball-Sport auf sehr hohem Niveau – Ausrichter schafft würdigen Rahmen In einem an Spannung kaum zu überbietenden Finalspiel haben sich die RSB Thuringia Bulls zum Pokalsieger 2019 gekürt. Gegen den RSV Lahn‐Dill reicht es nach packenden 40 Minuten mit 72:71 (22:16/42:30/56:55) hauchdünn für die erste Trophäe der Saison. Beide Teams boten damit einen absolut würdigen Abschluss eines gelungenen Final Four‐Wochenendes in München. Bereits am Vortag lieferte sich der RSV Lahn‐Dill einen heißen Tanz mit den starken Dolphins aus Trier. Im ersten Halbfinale behielt die Truppe von Headcoach Janet McLachlan dabei am Ende mit 79:74 knapp die Oberhand. Die Rollis von der Mosel witterten die Sensation, doch der Großer Jubel über den ersten Titel der Saison: DRS-Pokalsieger RSB Thuringia Bulls. RSV blieb zur Crunchtime cool und zog als erster Teilnehmer in das Finale um den DRS‐Pokal ein. Nichts anbrennen ließen hingegen die favorisierten Thuringia Bulls im zweiten Halbfinale gegen den Gastgeber RBB München Iguanas. Mit einem souveränen 95:60‐Erfolg gegen engagiert aufspielende Leguane war das Finalticket gebucht und das Dauerbrenner‐Duell des deutschen Rollstuhlbasketball für das Endspiel perfekt. Mit dem Hochball am Finaltag erwischten die Bulls aus Thüringen den besseren Start in die hochkarätig besetzte Partie. Bis zur Halbzeit spielte sich der RSB bereits eine 12 Punkte‐Führung zum 42:30 heraus. Nach dem Seitenwechsel bot sich den mitgereisten Anhängern beider Teams sowie den zahlreichen RBB‐begeisterten Zuschauern in München dann 20 Minuten packender Rollstuhlbasketball der Extraklasse. Den 12 Zähler‐Rückstand drehte der RSV Lahn‐Dill nach einer furiosen Aufholjagd dann zu einer zwischenzeitlichen neun Punkte‐Führung. Das Blatt schien sich gewendet zu haben und das Team aus Wetzlar nutzte das Momentum gekonnt für sich. Doch die Thuringia Bulls steckten nicht auf und setzten nun ihrerseits zur Aufholjagd an, welche am Ende durch die Nervenstärke von Center Vahid Gholomazad zum 72:71 Endstand für ein thüringisches Happy End sorgte. Der DRS gratuliert den RSB Thuringia Bulls herzlich zum Pokalsieg 2019. Wir bedanken uns bei den Finalteilnehmern für ein würdiges Endspiel, welches beste Werbung für den Rollstuhlbasketball als Spitzensport war. Ein besonderer Dank gilt auch den RBB München Iguanas, wel‐ Fotos: Uli Gasper 26 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2019

ROLLSTUHLBASKETBALLI Fachbereich stellt sich neu auf Jörg Max Fröhlich und Fritz Müller neu gewählt Alex Halouski (RSB Thuringia Bulls, m.) setzt sich gegen die hartnäckige RSV Defense durch. che dem Final Four mit einer top Organisation einen würdigen Rahmen geboten haben. | Tanja Feddersen Rollstuhlbasketball DRS Final Four, München Halbfinale RSV Lahn-Dill – Dolphins Trier 79:74 RBB München Iguanas – Thuringia Bulls 60:95 Finale Thuringia Bulls – RSV Lahn-Dill 72:71 n Nach dem offiziellen Ausscheiden der langjährigen Vorstandsmitglieder Ulf Mehrens, Werner Otto und Peter Richarz hat sich der Vorstand des Fachbereichs Rollstuhlbasketball im DRS neu aufgestellt. Jörg Max Fröhlich tritt die Nachfolge von Ulf Mehrens als 1. Vorsitzender an. Der studierte Rechtswissenschaftler und selbstständige Kommunikations‐, Rethorik‐ und Medienberater war unter anderem als Pressesprecher der CDU Baden‐Württemberg und als freier Journalist tätig. Ihm zur Seite steht Fritz Müller als Vorstand für Finanzen und Strategie. Der diplomierte Verwaltungsfachwirt aus Schöffengrund war in verschiedenen Positionen und Bereichen in der AOK tätig, zuletzt als Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen. Als Nachfolger für Günther Vogel wurde Uwe Kögler als Vorsitzender der Kommission 7 ›Breitensport‹ bestätigt. Der Vorsitz in der Kommission ›Lehre und Trainer‹ wird künftig von Mareike Neu im FB-Vorstand: Jörg Max Fröhlich (l., 1. Vorsitzender) und Fritz Müller (Finanzen und Strategie). Miller übernommen. Die erfahrene Nationalspielerin des Team Germany Rollstuhlbasketball möchte zusammen mit Moritz Weith, Teammanager der deutschen Herren‐Nationalmannschaft, die über viele Jahre hinweg so erfolgreiche Arbeit von Peter Richarz fortführen und auch neue Impulse setzen. Quelle: Tanja Feddersen Fotos: Privat ROLLSTUHLBASKETBALLI Zwei deutsche Teams im Champions League Final 4 RSV und RSB unter den Top 4 Europas n Die beiden deutschen Bundesligisten und Aushängeschilder der RBBL, der RSV Lahn Dill und die RSB Thuringia Bulls, haben den Sprung unter die Top 4 der Champions League geschafft. In den kürzlich ausgetragenen Viertelfinals setzten sich die beiden Teams verdient gegen europäische Größen durch und dürfen weiterhin von der europäischen Krone des Rollstuhlbasketball träumen. Die Thuringia Bulls waren als amtierender Champion bereits vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert. Vor heimischem Publikum untermauerten sie nun in den vergangenen Tagen ihre Avancen auf die Titelverteidigung. Das Team von Headcoach Michael Engel hielt sich schadlos und fuhr gegen Briantea 84 Cantu (91:63), BSR Amiab Albacete (71:64) sowie Besiktas Istanbul (94:83) jeweils verdient den Sieg nach Hause. Jake Williams und Alex Halouski durften sich zudem über die Wahl ins All Star Team des Wochenendes freuen. Für den RSV Lahn Dill ging es zum Viertelfinale in die spanische Hauptstadt Madrid. Dort löste die Equipe von Janet McLachlan durch Siege über Bilbao (70:62) und Amiccaci Giulianova (87:72) verdient ihr Ticket für die Finals Anfang Mai im polnischen Walbrzych. Durch die Auftakterfolge konnten sich die Wetzlarer Rollis am Sonntagnachmittag dann sogar eine 68:85 Niederlage gegen Gastgeber Madrid leisten. Auch Thomas Böhme und Annabel Breuer wurden für ihren starken Auftritt ins All Star Team des Wochenendes gewählt. Neben den beiden deutschen Vertretern schafften auch CD Illunion Madrid sowie erstmals BSR Amiab Albacete den Sprung unter die besten vier Teams Europas. Ein deutsches Team wird dabei sicher im Finale der Champions League stehen. Denn wie bereits im Vorjahr bescherte das Los ein deutsch‐deutsches Duell im Halbfinale. Der DRS gratuliert dem RSV Lahn Dill und den RSB Thuringia Bulls zum Einzug ins Halbfinale und wünscht beiden Teams weiterhin alles Gute! Tanja Feddersen Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2019 27

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