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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2017

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

FACHBEREICHE FECHTEN

FACHBEREICHE FECHTEN Silber und Bronze für Sylvi Tauber WELTCUP IN PISAI ■ Beim WC in Pisa ging Sylvi Tauber (Foto oben l.) in allen drei Waffen auf die Planche und sicherte sich Silber mit dem Säbel, Bronze im Degen und Platz 6 mit dem Florett. Knapp an den Medaillenrängen vorbei schrammte Maurice Schmidt, der sich aber dennoch mit Florett und Degen jeweils unter die TOP 8 platzieren konnte. Mit einem zwölköpigem Team reiste Cheftrainer Sascha Bondar nach Pisa an und kehrt nun mit einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie etlichen guten Platzierungen, darunter fünf weitere Top10- Plätze, wieder zurück. »Insbesondere Sylvi wusste in Pisa zu überzeugen«, resümierte Bondar nach drei intensiven Wettkampftagen das Geschehen. Vor vier Wochen beim WC in Eger musste sich die Rostocker Athletin einem Review der Klassiizierung unterziehen, bei dem aber abschließend ihre Wettkampklasse (Kategorie B) bestätigt wurde. Wie befreit trumpfte Tauber (Makkabi Rostock) auf: Im Florett zog sie mit fünf Siegen in der Vorrunde in die Direktausscheidung ein und unterlag erst im Achter-Finale der Französin Cecile Demaude. Platz 6 war die Belohnung. Am Folgetag gelang ihr mit dem Degen der Weg bis in das Achter-Finale genauso mühelos. Mit einem hart erkämpften 15:13- Sieg gegen Olga Yesina (UKR) zieht Tauber diesmal ins Halbinale ein. Hier unterliegt sie, wenn auch deutlich knapper als am Vortag, erneut Cecile Demaude (FRA) und gewinnt Bronze. Am dritten Wettkampftag dann die Überraschung. Statt durch die die Wettkämpfe körperlich angestrengt und geschwächt zu sein, läuft Tauber zur Hochform auf. Nach direktem Durchmarsch ins Achter-Finale gelang mit einem 15:13 gegen Sophie Sablon (FRA) der Einzug ins Halbinale. Denkbar knapp der Sieg gegen Packet (POL). Mit nur einem Punkt Vorsprung bezwingt Tauber ihre Gegnerin und zieht ins Finale ein. Irma Khetsurinan (GEO) zeigte ihr ganzes Können und verwies Tauber mit einem deutlichen 15:7 auf den Silberrang. Cheftrainer Bondar war aber nicht nur als Delegationsleiter in Pisa in der Plicht. Der Säbelspezialist im Trainerteam war auch bei den Herrensäbelwettbewerben stark gefordert. Im Einzelwettbewerb der Kategorie A gelang Dimitri Rout (Makkabi Rostock) der Durchmarsch bis ins 16er KO, wo ihm Paralymicssieger Andrij Demuck (UKR) gegenüberstand. Rout zahlte deutliches Lehrgeld und musste am Ende mit Platz 16 zufrieden sein. Sebastian Gadow überstand die Vorrunde leider nicht, er wurde 21. Bei den Fechtern der Kategorie B kämpften sich sowohl Balwinder Cheema (Makkabi Rostock) als auch Tim Widmaier (SV Böblingen) über die Vorrunde und Ausscheidungsgefechte bis in die 16er-Direktausscheidung vor. Während Widmaier hier gegen den Routinier Yannik Ifebe (FRA) verliert und 12. wird, kann sich Cheema mit einem Sieg gegen Manfred Böhm (AUT) ins Achter-Finale vorkämpfen. Überraschend deutlich unterliegt Cheema hier Maxime Valet (FRA) und muss mit Platz 7 zufrieden sein. Im abschließenden Mannschaftswettbewerb belegte das deutsche Herrensäbel-Team ebenfalls Rang 7. »Gute Leistungen und aufsteigende Form«, konnte Degenspezialist und begleitender Bundestrainer Gavrila Spiridon seinen Schützlingen bescheinigen. Der Böblinger Maurice Schmidt erkämpfte sich gleich zwei Top8-Platzierungen, im Florett wird er von U17-/U23-Weltmeister Emaunele Lambertini (ITA) am Einzug ins Halbinale gehindert und belegt Platz acht. Im Degenwettbewerb verhindert ein weiterer Italiener, Matteo Betti, eine weitere deutsche Medaille, Schmidt wird siebter. Martinez Budich (Makkabi Rostock) wurde im selben Wettbewerb 18. Martinez Budich, Dimirij Rout und Sebastian Gadow belegten hintereinander die Plätze 26, 27 und 28. Und Holger Kraztat belegte in der Kategorie B den 15. Platz. Ira Ziegler ROLLSTUHLRUGBYJ Glückliche Hand bei Auslosung Deutschland trifft bei Heim-EM in Koblenz auf Schweden, Frankreich und Finnland ■ »Das ist meine Wunschgruppe«, freute sich Nationaltrainer Christoph Werner. Soeben hatte die Koblenzer Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein bei der Gruppenauslosung für die Rollstuhlrugby-Europameisterschaften in Koblenz ein glückliches Händchen bewiesen und der deutschen Mannschaft die Gegner Schweden, Frankreich und Finnland beschert. Als kleines Zugeständnis an den Gastgeber durfte sich der Trainer die Gruppe aussuchen, in der sein Team bei den Titelkämpfen vom 24. Juni bis 2. Juli in der Conlog-Arena von Koblenz spielen soll. »Ich hatte die Wahl zwischen einer ganz schweren und einer schweren Gruppe«, so der Nationalcoach, der mit seiner Wahl für Gruppe A Titelverteidiger England und vor allem den Dänen aus dem Weg gehen wollte. Termine und Uhrzeiten der einzelnen Gruppenspiele werden vom EM- Organisationskomitee noch festgelegt, wie Komitee-Leiter Patrick Hora mitteilte. Fest steht: Vom 27. Juni an werden drei Tage hintereinander vier Gruppenspiele ausgetragen, Deutschland soll jeweils die letzte Begegnung um 16 Uhr bzw. am ersten Spieltag um 17 Uhr bestreiten. »Bei der Europameisterschaft im Sommer in Koblenz werden wir in guter körperlicher Verfassung antreten«, versprach Werner. Immerhin habe man bis Mitte März schon sieben Trainingslager absolviert. Quelle: Thomas Wächtler/dbs Infos auf www.wrec2017.de 22 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2017

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