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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2018

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhlsportverbandes

KURZ + BÜNDIG ■ Alle

KURZ + BÜNDIG ■ Alle zwei Jahre lobt der VDK-NRW den Integrationspreis, ›vilmA‹, aus. VilmA steht für vorbildlich, individuell, leistungsstark und motiviert in der Arbeitswelt. Am 1. Dezember 2017 fand im Museum für Kultur und Kulturgeschichte in Dortmund eine Feierstunde zur Verleihung der Ehrung statt. Die Schirmherrschaft hatte Samuel Koch übernommen. In einem launigen Vortrag machte er Behinderten Mut, sich nicht aufzugeben sondern für ihre Ziele zu kämpfen. Ann-Katrin Gesellnsetter ist in diesem Jahr eine der Preisträgerinnen. Laudator Andre Kuper, Landtagspräsident des Landes NRW, betonte die besonderen Leistungen Ann-Katrins: »Sie ist ein fröhliches Energiebündel sowohl im Beruf als stellvertretenden Abteilungsleiterin Ergotherapie der Helios Klinik in Hattingen als auch im Sport und im Ehrenamt. Sie spielt seit mehr als 20 Jahren Rollstuhlbasketball im RTB Uni Bochum, ist dessen Vorsitzende. Sie vertritt im Deutschen Rollstuhl-Sportverband den Bereich Frauen und Mädchen. Und als wäre das nicht genug ist sie Beisitzerin im Vorstand der DRS und stellvertretende Vorsitzende der Stiftung Deutscher Rollstuhlsport. Wer sie kennt, weiß, dass sie sich für das alles mit besonderem Engagement einsetzt. Wer, wenn nicht sie, sollte diesen Preis bekommen. Herzlichen Glückwunsch Ann-Katrin.« MENSCHENI Ann-Katrin Gesellnsetter mit ›vilmA‹-Preis geehrt »Wer, wenn nicht sie, sollte diesen Preis bekommen.« Preisträgerin Ann-Katrin Gesellnsetter (r.) mit Schirmherr Samuel Koch (l.) Foto: www.eventfotograf.in PARALYMPICS 2018I Bekleidung für Pyeongchang 2018 vorgestellt Unser Team. Der Look: Olympische und paralympische Athleten zeigen Outfits von adidas ■ In einer Kombination aus Live-Inszenierung und Vernissage unter dem Motto ›Unser Team. Der Look‹ haben Top-Athletinnen und -Athleten aus Deutschland in Düsseldorf die Kollektion des exklusiven Ausstatters adidas für die Olympischen und Paralympischen Spiele in PyeongChang 2018 vorgestellt. Bühne für das Event war das ›Alte Kesselhaus‹ auf dem Areal Böhler, das mit seinem charakteristischen Industrie-Stil eine moderne Kulisse für die Show bot. »Es war ein bemerkenswertes Event, das einmal mehr gezeigt hat, was für beeindruckende Athletinnen und Athleten wir in unseren Teams haben, auch abseits des Wettkampfs. Sie sind selbstbewusst und sie strahlen in vorbildlicher und sympathischer Weise Stärke und Einsatzbereitschaft aus«, sagte Dirk Schimmelpfennig, Chef de Mission in PyeongChang und Vorstand Leistungssport im DOSB. »Das neue Outit unterstreicht diesen Eindruck.« Andrea Rothfuss, Clara Klug und Georg Kreiter (v.l.n.r.). Copyright: DOSB / Fotograf: David Daub 8 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2018

Das Final Four 2012 in Wetzlar mit Pokalsieger RSV Lahn-Dill. Foto: Armin Diekmann ROLLSTUHLBASKETBALL Final Four findet 2018 in Wetzlar statt DRS-POKALENDRUNDE KEHRT NACHI SECHS JAHREN ZURÜCKI ■ Das Final Four um den DRS-Pokal 2018 kehrt nach sechs Jahren Abstinenz wieder zurück in Deutschlands Rollstuhlbasketball-Hauptstadt Wetzlar. Am 7. und 8. April 2018 wird der Deutsche Pokalsieger nach 2001, 2002, 2007 und 2012 zum fünften Mal in Mittelhessen gekürt. Gastgeber RSV Lahn-Dill trifft dabei im Halbinale am Samstag auf die RSB Thuringia Bulls. Das zweite Semiinale bestreiten zuvor die Doneck Dolphins Trier und Hannover United. Die Neuaulage der Endspiele von 2014, 2016 und 2017 zwischen den Thüringern und den gastgebenden Wetzlarern ist dabei ein absoluter Pokalkracher und ein vorweggenommenes mögliches Endspiel. Vor drei Jahren triumphierte der RSV Lahn-Dill in Elxleben nach Verlängerung über das damalige RSB Team Thürin- gen, 2016 revanchierte sich die Ostdeutschen, ehe im April dieses Jahres die Mittelhessen in Elxleben den Spieß erneut umdrehen konnten. Im zweiten Halbinale steht mit den Dolphins aus Trier ein weiterer Kandidat, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Pokalcoup machen darf, spielt das Team von der Mosel bisher doch eine extrem starke Saison und liegt in der Liga punktgleich mit dem RSV Lahn-Dill auf den Plätzen zwei und drei. Gegner der Deline wird im ersten Semiinale der RBBL-Aufsteiger Hannover United sein, wodurch Ex-Lahn- Diller Joe Bestwick an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren wird. Rekordsieger in diesem seit 33 Jahren ausgetragenen Wettbewerb ist der RSV Lahn-Dill, der 2018 zum 21. Mal im Final Four steht, dabei bisher 17-mal das Final erreichte und am Ende 13-mal über den Deutschen Pokal jubeln konnte. Acht Titel gewann der USC München, vier gingen an den ASV Bonn, je zweimal siegreich waren der UBC Münster und die heutigen BSC Rollers Zwickau. Je ein Pokalsieg feierte der erste Cupgewinner RSG Koblenz, der RSC Frankfurt, der RSC Osnabrück und die Thuringia Bulls. (Spielplan Seite 24). Andreas Joneck Eric Frenzel, Steffi Böhler und Simon Schempp präsentieren das Outfit für die Eröffnungszeremonie (v.l.n.r.). Die gesamte Kollektion ist im modernen multi-layering Konzept zusammengestellt, sodass die hochleistungsfähigen Produkte ihre individuellen Eigenschaften kombinieren lassen. Somit sind die Athleten mit der optimalen Bekleidung vor, während und nach dem Wettkampf ausgestattet. Die Ausrüstung umfasst insgesamt mehr als 50 Teile: die Podiums- und Trainings-Bekleidung sowie die ofizielle Ausstattung für den Einzug der Athletinnen und Athleten ins Stadion. Zudem werden alle deutschen Sportlerinnen und Sportler mit den neuesten und innovativsten Schuhen ausgestattet. Bei der Auswahl der Kleidung hat der Hersteller eng mit dem DOSB und Athletinnen und Athleten von Team Deutschland und der Paralympischen Mannschaft zusammengearbeitet, unter anderem mit Laura Grasemann (Freestyle), Tobias Arlt (Rodeln), Paul Eckert (Freestyle) und Georg Kreiter (Para Ski alpin). Der Para-Skiläuferin Andrea Rothfuss gibt das neue Outit im Hinblick auf die bevorstehenden Paralympics einen extra Motivations-Kick: »Wenn man die Sachen das erste Mal in Original sieht und schon mal anziehen durfte, möchte man gleich noch ein bisschen mehr geben, um dann auch wirklich dabei zu sein. Außerdem sind die Teile mal anders als das, was man sonst so im Sportumfeld sieht.« Und Team-Kollege Georg Kreiter ergänzt: »Die Kollektion ist super cool und echt bequem.« Auch Biathlet Simon Schempp hat das Outit direkt überzeugt: »Pifig und gut geschnitten«, lautet das Urteil des 29-jährigen Weltmeisters. Quelle: DBS Copyright: DOSB/Fotograf: David Daub Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2018 9

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